M97   DAV Mountainbike München
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Aktuelles
 
17.07.2010  

Wegen des nach wie vor andauernden heißen Wetters möchten wir hier mit Erlaubnis von Christoph Malin von den "Vertriders" aus Innsbruck seinen Artikel zum Umgang mit sehr trockenen Trails wiedergeben.

Christoph hat hier auf einen sehr wichtigen Punkt hingewiesen, den wir alle beachten sollten:

Alle Jahre wieder herrschen - so wie jetzt - extrem trockene Bedingungen vor. Auf den Trails staubt es richtig.

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Besonders in den nördlichen und südlichen Kalkalpen und Regionen wie zB dem Karwendel oder den Dolomiten trifft man nun vermehrt auf den Wegen auf Rollschotter, ansonsten griffige Trails sind auch im Wald auf einmal sehr rutschig.

Die Ursache: Rollschotter wirkt wie ein Kugellager unter den Reifen, und erschwert punktgenaue Bremsungen. Durch die enorme Trockenheit fehlt Feuchtigkeit als bindendes Element dass das lose Gestein zusammenhält. Dadurch steigt die Anfälligkeit eines Weges auf Bodenerosion durch Blockierbremsungen besonders stark. Gerade bei extrem trockenen Verhältnissen ist es daher wichtiger denn je, Blockierbremsungen speziell am Hinterrad so gut wie möglich zu vermeiden.

Dies wird natürlich um so schwieriger je steiler das Gelände ist, da sich die Radlastverteilung zu Ungunsten der Hinterbremse ändert. So lasten auf dem Vorderrad in starkem Gefälle schnell einmal 80% des Gewichts und auf dem Hinterrad nur noch 20% oder sogar weniger. Klarer Fall, dass hier an der Hinterbremse eine sensible Hand gefragt ist. Aber auch in weniger steilem Gelände kann die Vorderbremse prinzipiell immer mehr Bremskraft übertragen als das Hinterrad. Die Folge: Ungewollte Blockierbremsungen am Hinterrad. Und die sollte man auf Trails nach Möglichkeit vermeiden!

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Gute Bremsdosierung kann man üben, doch davor steht die Sensibilisierung des Fahrers: achtet einmal auf einer Trail-Abfahrt für ein paar Minuten genau auf euer Bremsverhalten! Wie oft fahrt ihr unbewusst mit blockierter "Handbremse" auf Trails? Hhm, oft? Das muss eigentlich nicht sein. Überdenkt eure Bremstechnik.

Vor allem: Ein Reifen der rollt anstatt zu blockieren bietet mehr Traktion und Sicherheit - ihr werdet mit einem rollenden anstatt blockierten Hinterrad nicht nur schneller und leiser sondern auch sicherer unterwegs sein.

Klar, auf abgesperrten Rennstrecken ist ein kontrollierter Drift über beide Räder für Profis das Mittel zum Zweck, und auf speziellen Biketrails hilft ein blockiertes Hinterrad ab und an dabei einen Fahrfehler zu korrigieren und sich noch durch eine Kurve zu retten in die man eigentlich zu schnell gefahren ist. Aber eben nur auf abgesperrten Trails. Denn diese Strecken werden von den Betreibern gewartet und Instand gehalten, Schäden durch Bremserosion (hoffentlich) im laufenden Betrieb ausgebessert.

In 99% der Fälle sind wir jedoch auf Wanderwegen zu Gast, die die Alpenvereine, der Bund, Grundeigentümer und andere Wegehalter warten, und sollten uns entsprechend rücksichtsvoll und vorrausschauend - auch bei unserer Bremstechnik - verhalten (auch wenn uns die Bike-Magazine weltweit mit Fotos blockierter Hinterräder oftmals etwas anderes suggerieren, aber Magazine übernehmen nur selten Verantwortung für das Verhalten ihrer Leser).

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Wer clever ist, bremst dosiert und schont dadurch nebenbei auch noch seinen Geldbeutel (Reifen- und Bremsbelagsverschleiss), die Trails und die Umwelt. Echte Profis werdet ihr wie weiter oben geschrieben sehr selten und wenn dann nur in Ausnahmesituationen mit blockiertem Hinterrad antreffen. Echte Profis sind schnell, smooth, leise und sicher ohne blockiertes Hinterrad unterwegs.

Last but not least bieten wir unseren Kritikern, die sich ganz besonders - und zurecht - an Bremsspuren von Bikern auf Wegen echauffieren, durch die Vermeidung von Blockierbremsungen einen Angriffspunkt weniger.

Und das ist wohl in unser aller Interesse.

In diesem Sinne wünsche ich weiterhin eine gute Saison und viele schöne Touren!

Herzliche Grüsse
Christoph Malin

PS: ein kurzes Video zum Thema "Vermeidung von Bremsspuren" auf einem extrem trockenen, steilen Trail findet ihr hier: http://gallery.me.com/vertrider/101090. Entstanden im Frühjahr '09, absolviere ich hier einen rutschigen, trockenen Trail nicht mit Fokus auf Geschwindigkeit (das kann jeder) sondern auf maximale Blockierbremsungsvermeidung (sehr anspruchsvoll - wer genau schaut sieht dass es mir im Video auch nicht immer in allen Passagen zu 100% gelingt, da der Weg extrem rutschig war). Meine Motivation: Da ich diesen Weg auch in Zukunft noch fahren möchte, versuche ich Bremsspuren so gut wie möglich zu vermeiden.

Aus den News der Webseite der Vertrider vom 5.7.2010

23.05.2010   M97 Rennteam erneut erfolgreich bei 24h Rennen in Finale Ligure

Zum 12. Mal fand vom 22.–24.05.2010 das 24-Stunden-MTB-Rennen in Finale Ligure unter dem Motto "The Lords of the Ring" statt. Finale Ligure hat nicht nur ausgezeichnete Kletterrouten, sondern ist in den letzten Jahren für seine exquisiten Mountainbiketrails bekannt geworden. Auch dieses 24-Stunden-Mountainbike-Rennen gehört wohl weltweit zu den spektakulärsten Rennen seiner Art, aufgrund der Superstimmung, dem Panorama der ligurischen Küste und dem abwechslungsreichen Singletrailrundkurs. In 24 Stunden gilt es, so viele Runden als möglich auf der Rennstrecke zu absolvieren – allein, im 4er-, 8er- oder 12er-Team. Seit fünf Jahren sind die Mountainbiker von M97 dort eine feste Teamgröße. 2010 gingen für M97 zwei 4er-Mixed-Teams und die Solofahrerin Silvia Müller an den Start. Insgesamt nahmen über 2000 Rennfahrer teil, dafür war der Rundkurs extra um 3 km auf 11 km verlängert worden. Optimal vorbereitet durch die Sektionstour Trailcamp Finale Ligure belegten die 4er Teams "M97 Fun-Team South-West" und "M97 Isartrailriders" mit jeweils 31 Runden Platz 18 und 19 bei 50 angetretenen 4er-Teams. Die Solofahrerin und DAV-MTB-Guidin Silvia Müller erfuhr sich mit 3 Runden Vorsprung den 1. Platz in der Frauenwertung, was in der Gesamtwertung der 130 Solofahrer den 6. Patz bedeutete. Die 24-Stunden-Leistung betrug mit 25 Runden 7500 Hm und 275 km. Ohne einsatzkräftige Betreuer wäre eine solch erfolgreiche Leistung der drei Teams nicht möglich gewesen. Deshalb gilt besonderer Dank an die extra angereisten Helfer Nina Meister und der Familie Schwarz. M97 Fun-Team South-West: Jachim Semle, Florian Rattei, Wolfgang Fischer, Erwin Kölbl M97 Isartrailriders: Dietmar Zeitlhofer, Svenja Gerl, Jens Wolfart, Carlo Spohn

10/11.10.2009   M97 Gruppenausfahrt Engadin/Vinschgau

Die Saisonabschlußtour steht auf dem Programm. Details findet ihr im Bikechat.

29.09.2009   MTB Filmpremiere Trail Transalp Tirol
28.07.2009   M97 Sommerfest

Das legendäre M97 Sommerfest im Garten des Alpinen Museums findet auch dieses Jahr wieder statt.

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen.

26.5.2009   BIONICON zu Besuch bei M97

BIONICON kommt zu Besuch zu M97. Details hier.

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen.

12.5.2009   M97 Stammtisch

Der nächste M97 Stammtisch findet wieder am zweiten Dienstag im Monat (also 2 Wochen nach dem Get Together) zentral und leicht erreichbar im Gasthaus Alte Messe an der Theresienwiese statt.

Termin ist Dienstag der 12. Mai.
Uhrzeit: 20:00 Uhr

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen.

   
25.4.2009   Demo für die Isartrails und den Bombenkarter

Aufgrund der aktuellen Ereignisse am Bombenkrater und an den Isartrails organisiert die Deutsche Initiative Mountainbike (DIMB) mit tatkräftiger Unterstützung von M97, Stefan Hermann, Rasolution und des Bike Magazins für Samstag den 25 April ab 15:00 Uhr eine Demo am Marienplatz unter dem Motto "Open Trails! Mehr Unterstützung für Mountainbiker im Großraum München" Eine rege Beteiligung von Euch wäre sehr positiv für die Mountainbiker in München. Detailinfos hier.
Wir möchten alle Biker, denen der Erhalt der Isartrails für unseren schönen Sport am Herzen liegt, dazu auffordern und einladen, zu dieser für den MTB Sport in München so wichtigen Veranstaltung am Samstag zu kommen. Uhrzeit: 15:00 Uhr

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen.

28.4.2009   M97 Get Together: "Allein mit dem Mountainbike durch Alaska"

Michael Koller wird uns von den Abenteuern bei seiner Extremtour mit dem Mountainbike durch Alaska in einem Lichtbildvortrag berichten. Im Mai 2007 startete Michael Koller zu seiner Mountainbiketour durch Alaska. Sein Ziel war es, in 15 Fahrtagen alleine von der Südküste ans Nordmeer zu radeln. Sein Mountainbike war dabei mit Zelt, Benzinkocher und Packtaschen bestückt. Auf dieser einsamen aber landschaftlich sehr eindrucksvollen Tour hatte er u.a auch einige "tierische" Erlebnisse. Diese hat er in spektakulären Photoaufnahmen festgehalten. Ein Vortrag nicht nur für Mountainbiker, sonder für alle, die sich gerne auf die virtuelle Reise ins kühle und einsam Alaska begeben wollen.

Ort: Festsaal des Alpinen Museums
20:00 Uhr

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen.

14.4.2009   M97 Stammtisch

Um den M97 Stammtisch noch attraktiver zu machen, vor allem für M97er
die es nicht zum AWB schaffen, haben wir beschlossen, den Stammtisch vom After Work Biken terminlich und örtlich abzukoppeln. Der M97 Stammtisch findet ab sofort immer am zweiten Dienstag im Monat (also 2 Wochen nach dem Get Together) zentral und leicht erreichbar im Gasthaus Alte Messe an der Theresienwiese statt.

Start am neuen Ort und zum neuen Termin ist Dienstag der 14 April.
Uhrzeit: 20:00 Uhr

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen.

07.04.2009

 

  M97 Trikot 2009

Das M97 Trikotteam, allen voran die beiden Designerinnen Christiane Schuhmacher von Fanfiluca und Julia Ahle, hat in den letzten Wochen das wunderschöne neue M97 Trikot entworfen. Herzlichen Dank an dieser Stelle an des gesamte Trikotteam:
Julia, Christiane, Tina, Micha, Angie, Ellen, Dietmar, Helmut, Wolfgang

 

Mehr - vor allem zu Bestellmöglichkeiten- im Forum

28./29.06.2008   Erneut Riesen-Erfolg für unsere M97-Teams!
Die M97-Ergebnisse vom 24h-Rennen im Münchner Olympiapark:
1. Platz, Frauen Einzelfahrer Silvia Müller
2. Platz, M97 Twentyniner, Frauen 2er-Team:
Ellen und Micha
18. Platz, Männer Einzelfahrer:
Sven Behr
36. Platz, Sebastian Marczinski
36. Platz, Mixed 4er-Team:
Nina, Angi, Norman, Oliver
Außerdem geht unser Glückwunsch noch an alle M97er, die in anderen Teams mitgerast sind.
Hut ab!
10./11.05.2008   Erster Riesen-Erfolg für unsere M97-Teams 2008!
Beim 24h-Rennen im Finale Ligure wurden folgende Plätze erfahren:
1. Platz, Frauen Einzelfahrer Silvia Müller
1. Platz, M97 FANFILUCA 1, Frauen 4er-Team:
Ellen, Gisela, Jenny und Angie
2. Platz, M97 FANFILUCA 2, Frauen 4er-Team:
Hanna, Tina, Andrea und Eveline
15. Platz, M97 FANFILUCA 0, Männer 4er-Team:
Martin, Mirko, Karsten und Flo
20. Platz, M97 FANFILUCA 3, Mixed 4er-Team:
Norman, Angier, Nina und Peter
28. Platz, SKYRIDER - M97, Männer 4er-Team:
Jörg und Freunde
25.03.2008
  Wahl der Gruppenleitung bei Get-Together Ende März. Neue Leitung: Wolfgang Trautenberg, Nathan Kappel und Ellen Kreipe

Gruppenleitung M97 -
14. bis 18.02.2008   Mountainbiker des DAV, Sektion München und Oberland auf der CBR
14./15.7.2007   Erneut Riesen-Erfolg für unsere M97-Damen! Beim 24h-Rennen im Münchner Olympiapark haben Einzelstarterin Silvia Müller und das Vierer-Team um Ellen Kreipe, Anne Reuther, Miriam Baur und Michaela Müller ihren zweiten Sieg in Folge eingefahren. Schon im italienischen Finale hatten sie im Mai auf dem Stockerl ganz oben gestanden. Titelverteidiger Ingo Ebeling landete auf dem 7,4 km langen Rundkurs auf Platz zwei. Im Feld der rund 70 Einzelfahrer war nur der österreichische Halbprofi Raimund Widhalm einen Tick besser.
19./20.5.2007   Beim legendären 24 Stunden rennen starten vier 4er Teams und zwei Einzelfahrer von M97. Silvia gewinnt mit haushohem Abstand in der Kategorie der Einzelfahrerinnen, Ingo wird großartiger fünfter, das 4er Damenteam gewinnt ebenfalls mit gorßem Abstand und die drei anderen teams schalgen sich ebenfalls hervorragend.
20.01.2007   Silvia gewinnt das erste Rennen des Jahres in Neuseeland. Die White Start Intrigue Challenge auf Coromandel. M97 gratuliert ihr zu dieser tollen Leistung.